Ehrung für Integration beim Sport

Tatjana Jurk, die Chefin des Vereins „Das Zusammenleben“, feiert ein Doppeljubiläum. Der Kreissportbund ehrt ihr Engagement.

Ihren 40. Geburtstag hat sie zweimal gefeiert. Zuerst in Kasachstan, nach etwa zehnstündigem Flug als Spätaussiedlerin dann in Deutschland. „Das ist nun genau 20 Jahre her“, sagte Tatjana Jurk, die Initiatorin und Chefin des Freitaler Vereins „Das Zusammenleben“, zu ihrem 60. Geburtstag am 7. Mai. Das Doppeljubiläum nahm der Kreissportbund (KSB) Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zum Anlass für eine Extra-Überraschung: Der Integrationsbeauftragte Pierre Heinrich überreichte Tatjana Jurk die Ehrennadel des KSB.

„Sie leistet viel für die Integration. Wir ehren ihr Engagement im Bereich Sport. Schon seit 15 Jahren veranstaltet sie mit dem Verein das Hallenintegrationsfußballturnier ‚Sport vereint‘, seit dem Jahr 2018 dazu das Integrationsvolleyballturnier in Freital“, sagt Piere Heinrich. Der KSB unterstützt die Turniere, gefördert werden sie über das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ und den Landessportbund. Wegen der Corona-Pandemie konnten die Turniere seit 2020 nicht stattfinden. „Sie sind aber wichtig, weil der Sport den Integrationsprozess erleichtert. Die Mannschaften und Zuschauern sind verschiedenster kultureller Herkunft, auch Einheimische sind dabei. Sie kommen in Kontakt, verständigen sich und haben viel Spaß zusammen“, sagt Tatjana Jurk.