Freitag, September 4, 2026
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Gemeinsam für den Frieden: Freital beging den Weltfriedenstag

Seit 1966 wird der 1. September in der Bundesrepublik Deutschland als Weltfriedenstag und des Kampfes gegen den Krieg begangen.

Auf Initiative des Vereins „Das Zusammenleben“ findet alljährlich am 1. September in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Freital und der Evangelischen Kirchgemeinde die Gedenkveranstaltung „Gemeinsam für den Frieden“ statt.

Auch am 1. September 2026 begann der Gedenktag wie in den vergangenen 12 Jahren mit einem Friedensgebet mit Pfarrerin Frauke Fändrich in der Kapelle auf dem Johannis Friedhof in Freital-Deuben. Anschließend hielt der Freitaler Oberbürgermeister Uwe Rumberg an den Gräbern der osteuropäischen Zwangsarbeiter eine Gedenkrede.

Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, Stadträte verschiedener Fraktionen sowie weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung legten zum Gedenken an die Menschen, die hier und auf dem Friedhof in Freital-Döhlen ums Leben kamen, Kränze und Blumen an den Gedenkstätten für die Opfer des Zweiten Weltkriegs nieder.

Auch die Vorsitzende des Vereins „Das Zusammenleben“, Tatjana Jurk, wandte sich mit Worten des Gedenkens an die Anwesenden. In ihrer Ansprache betonte sie die große Bedeutung der Erinnerung an die tragischen Ereignisse der Vergangenheit und die Notwendigkeit, gerade in unserer schwierigen Zeit gemeinsam für Frieden, gegenseitiges Verständnis und Respekt einzutreten.

Der Gedenktag wurde anschließend mit einem Friedensfest auf dem Platz mit dem Rotkopf-Görg-Brunnen vor dem Bahnhof Freital-Potschappel fortgesetzt. Erstmals wurde eine solche Veranstaltung an diesem Tag in unserer Stadt von der BSW Kreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Bündnis Sahra Wagenknecht) und Friedensbewegte Freitaler organisiert. Der Verein „Das Zusammenleben“ e. V. unterstützte diese Initiative und übernahm die Organisation der Bewirtung der Gäste.

Die Organisatoren des Festes sowie die Vorsitzende des Vereins „Das Zusammenleben“, Tatjana Jurk, richteten sich mit Ansprachen an die Besucherinnen und Besucher. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Frieden, gegenseitiges Verständnis und Solidarität. „Gerade jetzt, wo Kriege in der Welt und auch in unserer Nähe weitergehen, kann es nicht genug Friedensinitiativen geben. Deshalb unterstützen wir jede neue Initiative, die Menschen zusammenbringt und für Verständigung einsteht“, sagte Tatjana Jurk.

Das Festprogramm wurde von Live-Musik und Friedensliedern begleitet. Für eine besondere Freude sorgte der Auftritt der Kinder-Tanzgruppe des Familien- und Integrationszentrums „Cinderella“ aus Dresden. Darüber hinaus wurde eine kleine Ausstellung mit Kinderzeichnungen unter dem Motto „Wir malen den Frieden“ präsentiert.

Der Verein „Das Zusammenleben“ e. V. lud die Gäste zu seiner „Internationalen Küche“ ein und bot Schaschlik sowie selbstgebackenes Süßgebäck an. Das gemeinsame Essen bot Menschen unterschiedlicher Nationalitäten eine weitere Gelegenheit, an einem Tisch zusammenzukommen, sich kennenzulernen und in einer ungezwungenen, herzlichen und freundschaftlichen Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste der Stadt beteiligten sich aktiv an der Veranstaltung. In der warmen und freundlichen Atmosphäre kamen die Menschen miteinander ins Gespräch, tauschten Gedanken und Meinungen aus, sprachen über die Bedeutung des Friedens und genossen die kulinarischen Angebote der internationalen Küche.

Dieser Tag hat einmal mehr daran erinnert, wie wichtig Frieden, gegenseitiges Verständnis und Solidarität zwischen den Menschen sind – unabhängig von ihrer Herkunft und Nationalität. Die Erinnerung an die Opfer der Kriege verbindet uns, macht uns den hohen Wert und die Kostbarkeit des menschlichen Lebens bewusst und mahnt uns, den Frieden zu bewahren und diese wichtige Botschaft an künftige Generationen weiterzugeben.