Dienstag, September 1, 2026
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28. August – Tag der Russlanddeutschen

Es gibt Daten, die man nicht vergessen darf. Es gibt Seiten der Geschichte, die schmerzhaft zu lesen sind, die wir aber bewahren und in Erinnerung behalten müssen – für diejenigen, die diese Tragödie erlebt haben, für diejenigen, die nicht zurückgekehrt sind, und für die kommenden Generationen.

Am 28. August 1941 wurde der Erlass über die Umsiedlung der in den Gebieten an der Wolga lebenden Deutschen verabschiedet. Damit begann eines der tragischsten Kapitel in der Geschichte der Russlanddeutschen – die Deportation, die Trennung von der Heimat, schwere Jahre in der Verbannung und in der Arbeitsarmee, Hunger und menschliche Verluste.
An diesem Tag besuchten wir Berlin, um das Andenken an unsere Vorfahren zu ehren.
Wir waren auf dem Parkfriedhof Marzahn, wo sich ein Mahnmal für die Russlanddeutschen – die Opfer der Deportation und der schweren Prüfungen in der Sowjetunion – befindet. Hier legten wir Blumen nieder und gedachten der Verstorbenen mit einer Schweigeminute.
Wir erinnern uns.
Wir ehren ihr Andenken.
Wir vergessen nicht.
Am selben Tag nahmen wir auch an einer Veranstaltung zum Tag der Russlanddeutschen teil. Es war eine Begegnung, die Menschen zusammenbrachte, denen die Geschichte, die Kultur und das Schicksal der Russlanddeutschen am Herzen liegen.
Unser besonderer Dank gilt den Organisatoren – Kulturreferat für Russlanddeutsche, WIR.DE und Riwwel gUG – für die Möglichkeit, gemeinsam an die Vergangenheit zu erinnern, unser kulturelles Erbe zu bewahren und diese Erinnerung an die kommenden Generationen weiterzugeben.

Solange wir uns erinnern, lebt die Erinnerung weiter.